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Ein Reisebericht von Stefan Warken
Das Tiergehege im Nationalpark Bayerischer Wald bei Neuschönau ist ein immer wieder lohnendes Ziel für Tier- und Naturfotografen, welche gerne mal seltene Tiere wie Luchs oder Wolf in naturnaher Umgebung jenseits von Zootristesse fotografieren möchten. Ferner bietet das Tiergehege einen reichaltigen Bestand an Tieren aus der Heimat und wunderschönen Landschaften bei allen Jahreszeiten.
Diesmal stand für mich eine 4 Tagestour vom 2. bis 5. Januar auf dem Programm, auf der mich Alexander Thon, ebenfalls begeisterter Naturfotograf, begleitete. Direkt zu Jahresbeginn erwartete uns dort eine Menge an Schnee, wie sie zu dieser Jahreszeit wohl eher unüblich ist ... einfach Wahnsinn.
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Montag
Um 5:30 starteten wir die gemeinsame Fahrt in der Nähe von Aschaffenburg. Die Fahrt an sich verlief völlig reibungslos, kurz vor der Abfahrt Hengersberg (ca. 50 km vor Neuschönau) begann erstes Schneetreiben. Weiter in Richtung Tiergehege wurde das Schneetreiben immer dichter und die Strassen immer weißer. In Neuschönau angekommen erwartete uns ca. 1m Schnee. Kurzer Check-In im Landgasthof Euler und los gings zum Gehege. Ab auf den Parkplatz, andere Schuhe an, Trolly gepackt und los gings.
Mittlerweile war es ca. 10:30 und wir wollten den Tag noch gut nutzen. Also auf in Richtung Luchsgehege. Die Schneemassen waren einfach fantastisch, alles sah aus wie im Märchenwald. Beim Luchsgehege an der unteren Bude angekommen hatten wir auch gleich Glück und ein Luchs saß auf den oberen Felsen. Also bestens zum Einschießen in Sachen Belichtung und erstem Test bei niedrigen Temperaturen um 0 und -5°. Aber keine Panik, alles verlief die nächsten Tage völlig reibungslos.
Soweit so gut, der Luchs saß schön auf 600mm, aber richtig prickelnd war das irgendwie nicht. Die Posen waren langweilig und wenn es mal gut war, störten irgendwelche Äste vorm Gesicht. Letztendlich gelangen doch noch ein paar Aufnahmen und es war auch mal an der Zeit an paar Übersichtsfotos von dem wunderbaren Gehege zu machen. Gerade im Schnee schauts traumhaft schön aus.
Trotzdem packten wir nach ca. 90 Minuten wieder alles zusammen und machten uns auf den Weg zur oberen Luchsbude. Auf dem Weg dorthin entstanden noch ein paar wunderschöne Aufnahmen vom Winterwald.
Oben angekommen eröffnete sich uns ein wunderbarer Blick über das Gehege im Schneetreiben, aber der Luchs blieb erstmal aus. Egal, erstmal ein paar Übersichtsaufnahmen gemacht, einen Kaffee getrunken und gewartet ... Ein paar Fotografen gesellten sich noch dazu und es wurde eine lustige und unterhaltsame Runde ... der Luchs ließ immer noch auf sich warten. Endlich streifte er mal etwas umher, ließ aber keine gescheiten Fotos zu. Gute 2 Stunden später wurde das Licht schon knapper und wir wollten noch bei den Wölfen vorbei schauen. Also wieder einpacken und los gings.
Bei den Wölfen angekommen, war es schlagartig vorbei mit der Ruhe ... Soviele Fotografen habe ich da noch nie gesehen und das sollte sich während der Woche noch kontinuierlich steigern. Ca. 15m vor der Kanzel war ein Wildschwein ausgelegt, ab und an traute sich mal ein Wolf ran und das ein oder andere Foto war dabei ganz gut machbar. Das Licht wurde immer schlechter und ich erfreute mich über meinen neuen Notanker in Form von Blende 2,8 bei 300mm. Gepaart mit den voll brauchbaren ISO800 der 20D war dies eine immense Steigerung gegenüber der 10D. Diese leistete wunderbare Dienste während der Woche mit dem 12-24 bei Landschaftsaufnahmen. Ein starkes Team.
Weiter gab es noch ein paar kleine Machtspielchen unter den Wölfen und einige streiften paarweise durchs Revier. Eigentlich enstanden in diesen 45 Minuten viel mehr brauchbare Fotos, als ich mir je erhofft hatte. Ein guter Abschluß für einen zwar anstrengenden, aber tollen Tag. Jetzt noch ein paar informative Gespräche mit anderen Kollegen, das ein oder andere neue Detail wurde gesichtet, und dann ging es zurück zum Auto. Mittlerweile war es dunkel im Wald und die Kopflampe von Aldi leistete gute Dienste ;-)
Bei einem guten Essen beim Euler fand der Tag ein gemütliches Ende.
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Erinnerungsfoto am Eingang zum Tiergehege
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Kleiner Überblick vom Luchsgehege aus der unteren Bude
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Luchs in halbwegs brauchbarer Pose - fotografiert aus der unteren Bude mit 600mm an einer 20D
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Das Luchsgehege von der oberen Bude aus gesehen
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Wegweiser mit Schneehaube
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Vorsichtig an die "Beute" annähern
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Wölfe streifen durchs Revier
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Machtspiele im Vorbeilaufen
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Dienstag
Nach dem üppigen Frühstück ging’s wieder ins Gehege. Ein kurzer Zwischenstopp in der ersten Vogelvoliere auf dem Weg brachte ein paar schöne Motive auf den Chip. Leider kam nach ca. 15 Minuten der Mann mit dem Futter und schon war’s vorbei mit guten Fotos.
Also auf zum Luchs. In der oberen Bude angekommen trafen wir auf die gestrigen Fotografen. Ein Luchs lag direkt hinter der Scheibe in einer Senke und ließ sich ab und an blicken. Lange Zeit ging dann wieder mal nichts und auf einmal bewegte er sich in Richtung obere Plattform. Dort drehte er eine Runde und kam wieder zurück in sein "Versteck". Das ganze Spielchen wiederholte sich noch 3x und artete in den "Meisterschaften im bewaffneten Geländelauf" aus ... also Stativ mit Tele geschultert, Füße in die Hand und los geht’s nach oben ... ein paar Fotos und dem Luchs wieder nach unten folgen. So ging der Vormittag schnell vorüber und zu allem Überfluss bemerkte ich dann auch noch, dass die Müsliriegel im Hotel lagen ;-) Also doch wieder nur Kaffee.
Der Luchs war nun wieder weg und wir packten unseren Krempel, um Richtung Wolf zu ziehen. Zwischendurch wieder Fotos vom Winterwald.
Beim Wolf angekommen waren wieder viele Fotografen da, aber sonst eher ruhig. Ein paar Fotos, jedoch nichts Besonderes.
Ok, die Tiere waren heute nicht sehr aktiv, aber das entmutigte uns nicht. Guter Dinge machten wir uns auf den Weg zur Kleinen Ohe in Richtung Waldhäuser. Dort angekommen versanken wir fast im Schnee. Die Ohe war kaum zu sehen, die Steine komplett mit Schnee bedeckt. Auf der kleinen Brücke am Parkplatz gingen wir quasi auf der Höhe des Geländers, so hoch lag der Schnee. 1m - 1,20m waren das ganz locker, teilweise sackte ich bis über die Hüfte ein. War sehr anstrengend, aber wir kamen voran und konnten tolle Landschaftsfotos machen.
Gegen 17 Uhr war es nun völlig dunkel und wir machten uns auf den Heimweg. Alles in allem ein guter Tag.
Das Abendessen beim Euler ließ schließlich die Strapazen im Schnee wieder rasch vergessen ... wohl dem, der Halbpension gebucht hat ;-)
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Ein Luchs folgt im hohen Schnee seinen eigenen Spuren
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Durchs Revier schleichen - Foto von der offenen Plattform
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Während dem Luchsansitz
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Mächtig viel Schnee im Wald - hier zwischen Luchs und Wolf
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Alex Thon kämpft sich an der Kleinen Ohe durch den Tiefschnee
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Die Kleine Ohne versinkt im Schnee
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Toilettenhäuschen mit grosser Schneemütze
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Der Winter-Landschaftsfotograf
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Die Kleine Ohe bei fast völliger Dunkelheit - 30 Sekunden bei ISO200 wirken Wunder
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Mittwoch
Wiedermal opulentes Frühstück und los in den Park bei leichtem Schneefall. Auf halbem Weg zum Luchs trafen wir einen Fotografen der letzten Tage, wie er bei den Wisenten gerade zusammen packt. Tiere waren natürlich keine mehr zu sehen. Er hatte nach eigener Aussage jedoch eine halbe Stunde fotografieren können und 2 GB an Daten auf die Karten gefüllt. Fängt ja schon mal gut an, dachte ich mir ... jedenfalls waren heute die Müsliriegel und Puddingschnecken dabei ... die Verpflegung war schon mal gerettet.
Oben beim Luchs tat sich garnix. Die Sonne kam kurz durch die Wolken und ließ ein paar stimmungsvolle Landschaftsfotos von oben zu. Kurz danach wieder Schneefall. 2 Kaffee und diverse Riegel später immer noch kein Luchs in Sicht, deswegen aus Langeweile mal die Belichtungsreihenfunktion der Kamera getestet ... macht zwar in Zeiten von RAW keinen Sinn, lenkt aber ein wenig ab und funktioniert. Die Langeweile wurde größer und wir haben "Wischbilder" probiert: Kamera aufs Stativ bei ISO100, voll abblenden (ergab Zeiten um die 1/4 Sekunde) und nun den Neiger auf und ab bewegen und dabei dauernd auslösen. Sehr interessant, vor allem was nach erst ca. 1000 Auslösungen schon an Staub von Verschlußabrieb auf dem Sensor gelandet ist. Die erste Reinigung war also wohl am Abend fällig. Genug gelangweilt, auf zum Wolf. Unterwegs waren viele Bäume umgekippt oder abgebrochen und zersplittert aufgrund der großen Schneemassen.
Beim Wolf standen die Fotografen heute zum ersten Mal in 2 Reihen. Also Plätzchen gesucht und gewartet. Ein paar nette Gespräche lockerten die Wartezeit im Schneetreiben etwas auf, dann kam die Fütterung. Witterungsbedingt diesmal mit einem kleinen Radlader. Nach sehr fotogenem Abkippen auf dem vorderen Felsen waren die Jungs jedoch so clever und blieben sehr "fotografenfreundlich" direkt dahinter stehen. Die ersten Wölfe fraßen schon als sie endlich los fuhren. Nun war der Blick frei, aber das Gedrängel der Wölfe vor uns und der Fotografen neben uns wurde immer stärker. Auf beiden Seiten wollten alle den besten Platz haben. Bewegte man sich auch nur ein kleines Stück zur Seite, kam direkt ein anderes Stativ in die Lücke ... wie im Haifischgebiß. Insgesamt machte ich 3 GB an Fotos davon (ca. 250 Stück), die meisten waren jedoch nicht zu gebrauchen. Entweder irgendwelche Äste und Zweige oder halbe Wölfe im Bild. Im größten Stress rief dann auch noch mittendrin mein Kollege Volker auf dem Handy an und berichtete von seinem neuen 500er Objektiv. Als wäre das noch nicht genug Ablenkung, hielt mir plötzlich jemand seine Mark II neben das andere Ohr und schaltete quasi auf "Videofunktion". Der Finger am Auslöser war wohl steif vor Kälte und die Karte entsprechend groß ... schon beeindruckend, wenn so ein Teil losballert. Alles in allem eine sehr gute Abwechselung an dem sonst doch eher ruhigen Tag. Nach dieser Aktion wurden fluchs die Daten überspielt und alles zusammen gepackt.
Die Sonne kam wieder raus und wir wollten noch mal nach der Wildkatze schauen. Unterwegs wieder viele Möglichkeiten auf wunderbare Landschaftsaufnahmen.
Bei der Wildkatze angekommen, machte sich Enttäuschung breit. Das Gehege war extrem zugeschneit, die kleine Katze konnte einfach keine Lust haben, darin umher zu laufen. So war es auch, sie saß unfotogen auf einem Baumstumpf unter einer Abdeckung. Die nächsten 30 Minuten tat sich dann auch nicht viel und während einer kurzen Unaufmerksamkeit sprang sie runter, lief etwas durch den Schnee und verschwand dann hinter einer Tanne. So ist das Leben ;-)
Als Rückweg wählten wir diesmal den unteren Weg am Geier vorbei. In völliger Dunkelheit kamen wir wieder auf dem Parkplatz an und machten uns auf in Richtung Abendessen beim Euler.
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Blick auf den Winterwald von der oberen Luchsbude
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Wölfe bei ihrer "Beute" auf dem Felsen
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Die "Beute" wird erstmal in Sicherheit gebracht
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Das grosse Fressen
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High-Tech meets Moderne Kunst - Wischbild vom Wald
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Kurze Pause und schnelles Erinnerungsfoto für den Bericht
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Wunderbarer Blick auf den Wald - hier unterhalb vom Wolfsgehege
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Extreme Bedingungen im Gehege der Wildkatze
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Donnerstag
Der Donnerstag startete mit etwas Verspätung, dann noch Frühstück, Sachen ins Auto bringen und Hotelzimmer bezahlen ... das alles zog sich ganz schön hin. Draußen war es eher stürmisch und nicht sonnig wie vorhergesagt und erhofft. Egal, auf ins Gehege, das letzte Mal für mich diese Woche. Als wir an den Wisenten ankamen, waren diese Plötzlich da, kaum zu glauben. Ich hatte mit allem gerechnet, aber damit nun wirklich nicht. Also schnell aufgebaut und was dann in den nächsten gut 45 Minuten passierte, ist nur schwer in Worte zu fassen. Ich konnte die ersten Wisentfotos meines Lebens machen und dann auch noch unter traumhaften Bedingungen. Es schneite wieder, der Wind war etwas stürmisch und ließ immer wieder Schnee von den Bäumen auf die Tiere fallen. Die Szenerie war fast schon unwirklich, wie aus einer längst vergessenen Zeit. Die Tiere bewegten sich Richtung Wald, kamen aber kurz danach wieder auf die Lichtung zurück, von wo sie dann schließlich doch im Wald verschwanden. Das war einfach Glück und es entstanden für mich traumhaft schöne Fotos dabei.
Danach ging es in die untere Luchsbude, brachte aber keine Fotos. Also auf zur oberen Bude. Dort angekommen trafen wir wieder auf einige Fotografen und es ergaben sich wieder sehr interessante Gespräche übers Hobby. Darunter waren auch der bekannte Fotograf Stefan Meyers und ein Vater mit seinem 12 jährigen Sohn. Die Beiden teilen sich begeistert ihr Hobby und die umfangreiche Ausrüstung. Ich kannte den Vater von diversen Posts in Internetforen, nun konnte man sich mal persönlich kennen lernen.
Zwischendurch ließ auch mal der Luchs blicken. Es kam wieder zum Spielchen "Luchs hinter Scheibe in Kuhle versteckt" und "folge dem Luchs mit Stativ auf die obere Kanzel". Ich machte noch ein paar brauchbare Fotos, ließ dann den Tag gegen 14:30 ausklingen und machte mich auf die Heimreise. Dummerweise hörte ich erst jetzt, dass die Bären wieder draußen waren. Die ganze Woche waren sie eingesperrt in der Höhle. Man befürchtete, dass Bäume von außen ins Gehege fallen können und die Tiere darüber flüchten könnten. Nun war es aber zu spät für mich, es warteten noch 400 km Autobahn.
Es war eine sehr schöne Woche mit vielen sehr interessanten Erfahrungen. Eigentlich viel zu kurz. Aber der nächste Besuch im Nationalpark wird ganz sicher schon bald folgen.
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Gefährliche Blicke - sehr einschüchternd
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Wie Urviecher aus längst vergessenen Zeiten
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Ein überaus stattlicher Bursche
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Eine absolut unbeschreibliche Stimmung - sollte man mal erlebt haben
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Zur Technik:
Zum Einsatz kamen eine Canon EOS10D und eine EOS20D. Beide Kameras arbeiteten einwandfrei, keinerlei Probleme. Die 20D brauchte 2 Akkuladungen für ca. 1000 Fotos bei ca. 0°C und -5°C Außentemperatur. Die 2. Ladung wurde nicht ganz verbraucht. Die 10D verbrauchte über die Woche 1 Akku für ca. 150 Fotos.
Alle Fotos entstanden mit folgenden Objektiven: Sigma EX 120-300 2,8 / Sigma DC 18-125 3,5-5,6 / Tokina ATX PRO 12-24 /4 DX. Am Tele kamen auch die 1,4x und 2 x Telekonverter von Sigma zum Einsatz. Es standen also Brennweiten von 12 - 600mm zur Verfügung.
Gespeichert wurde auf Speicherkarten von Sandisk, als Zwischenspeicher diente ein PD70X, der mit einer Akkuladung auskam.
Stativ fürs Tele: Berlebach 3032 mit Manfrotto 501 Videoneiger, Stativ für Landschaftsaufnahmen: Manfrotto 055 mit 141er Kopf.
Als Transportmittel diente der Eckla Beach-Rolly mit einem 80L Rucksack Raincover als Schutz vor Schnee und Feuchtigkeit.
Jedes einzelne Teil der Ausrüstung hat ohne zu murren seinen Dienst geleistet und mich vollstens zufrieden gestellt.
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Zwar versteckt und verdeckt - aber nicht minder interessant
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Das eigene Revier fest im Blick - Foto von der offenen Plattform
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Richten sie ihren Monitor so ein, dass sie die 21 Graustufen differenziert sehen können
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